Intensiv-Haus-und Krankenpflegedienst NEMO



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Die Pflege von Wachkomapatienten.

20.10.2017

Bei der Pflege von Wachkomapatienten gibt es immer wieder kleine und große Wunder. Denn viele der vermeintlich tief schlafenden Betroffenen sind tatsächlich phasenweise orientiert. Entsprechend sensibel sollte die Versorgung geplant werden.

Das Wachkoma ist gekennzeichnet durch einen Funktionsausfall der Großhirnrinde. Ursache dafür ist zumeist Sauerstoffmangel, etwa als Folge eines Schädel-Hirn-Traumas nach einem Unfall.
Der Bewohner befindet sich in einem schlafähnlichen Zustand mit offenen Augen, aus dem er nicht geweckt werden kann. Ansprache, äußere Reize und selbst Schmerzreize führen zu keinen sichtbaren Reaktionen. Es gibt keine Spontan- oder Reaktivbewegungen.
Der Bewohner ist nicht in der Lage, einen Punkt im Raum mit den Augen zu fixieren oder sich in irgendeiner Form verständlich zu machen. Er kann sich nicht bewegen und keine Nahrung eigenständig zu sich nehmen. Die Spontanatmung und die Kreislaufregulation hingegen sind funktionsfähig.
Die Störung wird in fünf verschiedene Phasen eingeteilt, die mit Buchstaben gekennzeichnet sind. Die Phase A ist definiert als Akutphase, in der der betroffene Mensch intensivmedizinisch versorgt werden muss. Die letzte Phase "F" beschreibt die Langzeitversorgung in stationären Pflegeeinrichtungen oder in der häuslichen Umgebung.
Im Rahmen der Pflege und Betreuung von Menschen im Wachkoma sollten durch das Team folgende Konzepte umgesetzt werden: Das Affolter Modell, basale Stimulation, Kinästhetik, Snoezelen / Musiktherapie, Logopädie, Ergo- und Physiotherapie usw.
Hinweis: Dieser Standardmaßnahmenplan deckt die gesamte Bandbreite der Wahrnehmungsstörungen ab, insbesondere auch leichtere Fälle, bei denen die kognitiven Fähigkeiten noch teilweise erhalten sind.

Pflege bei Herzerkrankungen

16.09.2017

Eine plötzliche Ohnmacht ist kein "Privileg" von dehydrierten Teenagern auf der Disco-Tanzfläche. Mit zunehmendem Lebensalter und entsprechenden Grunderkrankungen steigt das Risiko, von einer Sekunde zur anderen wegzusacken.

"Pflege von Senioren mit Untergewicht und Kachexie"

14.10.2017

Mangelernährung im Alter ist ein sehr komplexes Pflegeproblem. Als Auslöser kommen verschiedenste Grunderkrankungen in Frage. Wir beleuchten aktuelle Prophylaxe- und Therapieansätze. Alle Dokumente basieren auf dem Expertenstandard "Ernährungsmanagement in der Pflege" und dem MDK-Prüfkatalog für 2014.

Beratung zur Ernährung

19.09.2017

Adipös? Kachektisch? Oder fehlernährt?

Hier ein Beispiel für ein ausführliches Beratungsgespräch zum Thema Ernährung. Auf jeden Fall darf diese Beratung nicht vergessen werden im Pflegealltag. Fragen Sie uns. Wir Beraten Sie auch zu anderen Themen. Wenn Sie regelmäßige Informationen möchsten tragen Sie sich einfach in unseren NEWSLETTER ein.

Auswirkungen einer Depression

10.06.2017

Depression in Palliativsituationen

In der Normalbevölkerung liegt die Prävalenz bei ungefähr 7 Prozent.

Die Angaben für Menschen in palliativen Situationen schwanken erheblich und werden in der Literatur mit 5 bis 36 Prozent angegeben.

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